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Dentallexikon - Fachbegriffe

Abrasion
Abnutzungserscheinungen der Zahnhartsubstanz im Laufe der Zeit. Das normale Kauen von Nahrung bewirkt einen geringen Abrieb. Die in Zahnpasten enthaltenen Putzmittel, mit denen die Entfernung von Belägen unterstützt wird, tragen auch einen Teil zur Abnutzung bei. Weitere Faktoren sind falsche Putztechniken, zu harte Zahnbürsten und Knirschen oder Pressen. Folgen einer übermäßigen Abrasion sind der Verlust der Zahnhöhe mit daraus entstehender falscher Belastung der Kaumuskulatur und der Kiefergelenke.

Abszess
Abszess ist eine eitrige Gewebseinschmelzung, meist ausgehend von einem tief zerstörten und abgestorbenen Zahn. Er ist mit einer Schwellung der Wange und starken Schmerzen verbunden.

Amalgamsanierung
Amalgam wird in unserer Praxis nicht verwendet, da es heute gesundheitlich weniger bedenkliche, ästhetischere und substanzschonendere Materialien gibt. Alternativen sind Füllungen aus Kunststoff (s. Füllung) oder Inlays / Onlays / Teilkronen aus Gold oder Keramik (s. Inlays)

Anästhesie
Unter Anästhesie wird eine gezielte Betäubung verstanden, um Schmerzen vorzubeugen oder zu lindern. Betrifft dies nur einen Nerv oder einen Teil des Körpers, spricht man von örtlicher Betäubung. Damit der Einstich kaum spürbar ist, wird die Einstichstelle mit einem oberflächlich wirkenden Betäubungsmittel vorbehandelt.
Wir verwenden für die Anästhesie das sehr gut verträgliche Mittel (Ultracain), für das nahezu keine Ausnahmeindikationen bestehen. Es kann selbst während der Schwangerschaft und der Stillzeit verwendet werden.

Aphten
Aphten sind sehr schmerzhafte, weißliche Schleimhautveränderungen mit rotem Rand. Sie sind nicht ansteckend, treten familiär gehäuft auf und heilen nach einigen Tagen von alleine wieder ab.

Bleaching (Bleichen)
Unter Bleaching versteht man ein Bleichverfahren, das tiefere Verfärbungen beseitigt und die Zähne optisch aufhellt.
Vor dem Bleichen ist eine Professionelle Zahnreinigung (PZR) dringend erforderlich, um die oberflächlichen Ablagerungen und Verfärbungen zu beseitigen, damit das Bleichmittel seine Wirkung an der Zahnoberfläche entfalten kann.

Brücken
Eine Brücke ist eine Möglichkeit, um eine Zahnlücke zu schließen. Dabei werden die Nachbarzähne überkront und dienen als tragende Pfeiler, Brückenglieder ersetzen die fehlenden Zähne. Brücken sind festsitzender Zahnersatz, der zementiert und somit nicht herausnehmbar ist.

Endodontie (Wurzelbehandlung)
Ist bei einem Zahn die Karies so weit fortgeschritten ist, dass der Nerv entzündet oder abgestorben ist, ist eine Wurzelbehandlung unumgänglich. Dabei wird das infizierte Gewebe in den Wurzelkanälen entfernt, die Kanäle werden erweitert, desinfiziert und mit einer Wurzelkanalfüllung versorgt.

Extraktion
Entfernung eines Zahnes.

Fissuren
Fissuren sind die Furchen und Vertiefungen auf den Kauflächen der Backenzähne. Diese sind sehr kariesanfällig, weil die dort angesiedelten Bakterien bei der Zahnpflege kaum erreicht werden. Der Zahnarzt kann durch die Versiegelung der Fissuren die Kariesprophylaxe wirksam unterstützen. Hierbei werden mit Hilfe eines dünnfliessenden Kunststoffs die Fissuren verschlossen.

Fluorid
Mineralstoff, der den Zahnschmelz härtet und die Aktivität der karieserzeugenden Bakterien hemmt. Ist in den meisten Zahnpasten enthalten, aber auch in Speisesalz und in unserem Trinkwasser.

Füllung
Füllungen dienen dem Verschluss eines kariesfrei präparierten Zahndefektes. In unserer Praxis werden ausschließlich Kunststofffüllungen gelegt. Dieses hochwertige Material besteht aus Kunststoff mit eingelagerten Mikrokeramikpartikeln, der mit der Zahnsubstanz verklebt wird. Es können jedoch nur kleine bis mittlere Defekte stabil versorgt werden (s. Inlay / Zahnersatz)

Gingivitis
Unter Gingivitis versteht man eine Entzündung des Zahnfleisches. Sie ist meist durch unzureichende Zahnpflege verursacht, es kommt zu Zahnfleischrötung, -schwellung und –blutung. Bleibt die Zahnfleischentzündung unbehandelt, bildet sich der Knochen zurück. So entstehen Zahnfleischtaschen, in denen sich Nahrungsreste und Bakterien sammeln, die den Halteapparat des Zahnes schädigen (s. Parodontitis).

Implantate
Unter einem Implantat versteht man in der Zahnmedizin eine künstliche Zahnwurzel, die in den Kiefer "eingepflanzt" wird. Der eigentliche Zahnersatz (Krone, Brücke oder Prothese) wird dann auf dem Implantat befestigt. Es lassen sich einzelne Zähne ersetzen, aber auch größere Zahnlücken bis hin zum gesamten Kiefer versorgen. Durch Implantate kann das Beschleifen gesunder Nachbarzähne verhindert und oftmals ein herausnehmbarer Zahnersatz vermieden werden. Sie können wie die eigenen Zähne belastet werden und verhindern weiteren Knochenabbau.

Inlay
Ein Inlay ist eine Füllung, die durch einen Zahntechniker im Labor individuell hergestellt und dann in der Praxis eingesetzt wird. Inlays können aus Gold oder Keramik hergestellt werden und sind hinsichtlich Qualität, Haltbarkeit und Ästhetik die optimale Versorgung kleinerer und mittlerer Defekte.

Intraoralkamera
Eine Intraoralkamera kann man als kleine Kamera beschreiben, mit der man in der Mundhöhle fotografiert. Die Bilder können auf einem Monitor betrachtet und wahlweise auch ausgedruckt werden.

Karies
Karies ist die Entkalkung und Auflösung von Zahnhartsubstanz durch säurebildende Bakterien. Durch konsequente Prophylaxemaßnahmen mit entsprechender Mundhygiene lässt sich Karies vermeiden.

Kinderbehandlung
Damit Kinder angstfrei den Zahnarztbesuch erleben, behandeln wir mit viel Einfühlungsvermögen. Eine gezielte Begleitung von den Milchzähnen bis zu den bleibenden Zähnen sorgt für eine optimale Entwicklung des Gebisses. Bei einem umfangreichen Sanierungsbedarf oder ausgeprägter Behandlungsangst kann eine Vollnarkosebehandlung beim Kinderzahnarzt sinnvoll sein.

Krone
Zähne mit erheblichem Substanzverlust können mit Füllungen oder Inlays nicht dauerhaft stabilisiert werden. Um ein Auseinanderbrechen des stark zerstörten Zahnes zu vermeiden, wird dieser ringartig auf Zahnfleischniveau mit einer Krone umfasst. Man unterscheidet Kronen aus Gold, Kronen mit einem Goldgerüst und keramischer Verblendung oder Vollkeramikkronen für höchste ästhetische Ansprüche.

Parodontitis
Die Parodontitis ist eine entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates und macht statistisch gesehen 60% aller Zahnverluste aus. Ausgelöst durch Plaque kommt es zu einer bakteriell bedingten, meist irreversiblen Zerstörung des Zahnhalteapparates. Die Parodontitis verläuft meist chronisch, d.h. unbemerkt und ohne Schmerzen. Symptome können Zahnfleischschwellung bzw. –blutung, Mundgeruch und Zahnlockerung sein. Risikofaktoren sind v.a. schlechte Mundhygiene, Rauchen, genetische Disposition, aber auch Diabetes, Schwangerschaft und Piercings.
Eine unbehandelte Parodontitis hat auch Auswirkungen auf den gesamten Körper. So zeigten Studien u.a. ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkte und Kreislauferkrankungen sowie für Frühgeburten und geringere Geburtsgewichte bei Babys.

Parodontitisbehandlung
Ziel einer Parodontitisbehandlung ist die Beseitigung der Entzündung an Zahnfleisch und Knochen sowie die Entfernung der entzündungsfördernden Faktoren. Unter örtlicher Anästhesie werden Zähne und Zahnfleisch mit Ultraschall, Handinstrumenten und desinfizierenden Spülungen gereinigt. In manchen Fällen ist eine begleitende Antibiotikatherapie sinnvoll. Eine optimierte Mundhygiene und regelmäßige Professionelle Zahnreinigungen (s. PZR) vermeiden eine erneute Entzündung.

Plaque
Als Plaque bezeichnet man den zähen, nicht-wegspülbaren Zahnbelag, der zum größten Teil aus Bakterien besteht. Die Plaque ist die Ursache für Karies und Zahnfleischerkrankungen. Sie lässt sich durch gründliches Zähneputzen entfernen. Aus nicht entfernter Plaque entsteht Zahnstein, der nur noch vom Zahnarzt beseitigt werden kann.

Professionelle Zahnreinigung (PZR)
Die PZR umfasst die schonende Entfernung von Zahnstein und Belägen mit Ultraschall, Handinstrumenten, Bürstchen und anderen Hilfsmitteln. Anschließend erfolgt eine Politur der Zähne, um Aufrauungen der Zahnoberflächen zu vermeiden, die eine erneute Plaqueanlagerung erleichtern würden. Eine abschließende Fluoridierung ist sinnvoll, um den angegriffenen Zahnschmelz zu remineralisieren (härten).
Die PZR ist der wichtigste Bestandteil der Vorsorge und der Erhaltungstherapie.
Die Intervalle für eine PZR werden auf Ihr individuelles Karies- und Parodontitisrisiko abgestimmt. Um einen langfristigen Erfolg sicherzustellen, bieten wir Ihnen unseren Erinnerungsservice (s. Recall-Programm) an.

Prophylaxe
Unter Prophylaxe im zahnmedizinischen Bereich versteht man alle Maßnahmen, die dem Entstehen von Karies und Parodontitis vorbeugen und einen gesunden Zustand der Mundhöhle erhalten. Dazu zählen:
• regelmäßige Kontrolluntersuchung
• Professionelle Zahnreinigung (PZR)
• Ernährungs- und Mundhygieneberatung
• Individualprophylaxeprogramm für Kinder

Pulpa
Als Pulpa bezeichnet man den mit Nerv und Blutgefäßen gefüllten Hohlraum im Zahn.

Recall-Programm
Für einen dauerhaften Behandlungserfolg sind regelmäßige Zahnarztbesuche unerlässlich. Die Zeitabstände werden Ihrem individuellen Behandlungsbedarf angepasst. Auf Wunsch bieten wir Ihnen unseren Erinnerungsservice an, d.h. sie werden automatisch von uns benachrichtigt, wenn wieder ein Termin fällig ist.

Röntgen
Das Röntgen ist ein wichtiger Bestandteil der Diagnostik und Vorraussetzung für eine erfolgreiche Therapie. Erkrankungen des Zahnbetts, beginnende Karies und auch bösartige Prozesse bleiben ohne regelmäßige Röntgenkontrolle zu lange unerkannt, Zahnersatz lässt sich nicht sinnvoll planen. Sie erhalten bei uns einen Röntgenpass, in dem alle Aufnahmen dokumentiert werden.

Veneers (Keramikverblendschalen)
Veneers sind hauchdünne Keramikschalen, die mit speziellem Kunststoff auf die Zahnoberflächen – vor allem der Frontzähne – aufgeklebt werden. So lassen sich mit minimalinvasivem, zahnschonendem Vorgehen Fehlstellungen, Zahnfehlformen und verfärbte Zähne korrigieren, um ein optimiertes, ästhetisches Aussehen zu erreichen.

Zahnersatz
Unter Zahnersatz versteht man die Wiederherstellung der geschlossenen Zahnreihe durch Kronen, Brücken oder Prothesen. Dabei unterscheidet man festsitzende, d.h. zementierte, und herausnehmbare Restaurationen.

Zahnschmuck
Kristallglassteinchen mit einem Durchmesser von 1,8 oder 2,0 mm werden auf die Zahnoberfläche geklebt, ohne diese zu schädigen. So kann der Zahnschmuck auch wieder rückstandsfrei entfernt werden.